Vertiefungsmodul WG 40 UE

Überblick

Diese Schulung stellt eine mögliche Vertiefungsrichtung für die Ausbildung zum Energieberater dar.

Das Modul beschäftigt sich mit weiteren Themen auf dem Gebiet der Wohngebäude (WG) und vertieft eine Reihe von Inhalten aus dem Basismodul. Es dient der Intensivierung des bestehenden Wissens und dessen praktischer Anwendung.

 

Das Modul schließt mit einer Prüfung ab, die auch die Inhalte des Basismoduls umfasst. Das erfolgreiche Absolvieren dieser Prüfung ist Voraussetzung für die Eintragung in die Energieeffizienz-Expertenliste für die Förderbereiche, die Wohngebäude betreffen. Es kann zudem auch für eine Verlängerung der Eintragung angerechnet werden.

 

Umfang: 40 UE   (UE = Unterrichtseinheiten à 45 Min.)
Veranstaltungsart: Online (Webmeeting) | ca. 35% Anteil Selbststudium
Dauer: 3,5 Tage Webmeeting zuzüglich Prüfungstag  (reine Online-Prüfung)
Uhrzeiten 9:00 - 16:00 Uhr
Abschluss: Abschlusszertifikat  &  Bestätigung über bestandene Prüfung
Gebühr:

1.090 € netto inkl. Prüfungsgebühren

Die Veranstaltung ist von der Umsatzsteuer befreit.

Das Beste zum Schluss: In der Gebühr ist eine (freiwillige) Probeprüfung zu den Inhalten des Moduls enthalten, damit Sie einen ersten Eindruck von der Form der Prüfung gewinnen können.

Zudem erhält jeder Teilnehmer im Rahmen der Schulung einen Zugang zu einer professionellen Energieberater-Software.

Vertiefungsmodul WG zur Ausbildung Energieberater - Rückfragen?

Kommende Termine

S23-1: Seminar Vertiefungsmodul WG 40 UE

A U S G E B U C H T

 

 

Start: 13.01.2023

 

Einzeltermine:

13.01. / 19.01. / 20.01. / 26.01. (vormittags)

+ 27.01. (Prüfungstag)

 

Seminar Vertiefungsmodul WG 40 UE; 5 Termine; 13.01. - 27.01.2023

1.090,00 €

S23-4: Seminar Vertiefungsmodul WG 40 UE

Start: 17.03.2023

 

Einzeltermine:

17.03. / 23.03. / 24.03. / 30.03. (vormittags)

+ 31.03. (Prüfungstag)

 

Seminar Vertiefungsmodul WG 40 UE; 5 Termine; 17.03. - 31.03.2023

1.090,00 €

Schulungsinhalte

Die Schulungsinhalte decken die Inhalte ab, die nach Anlage 1 des Regelhefts der Energieeffizienz-Expertenliste für Förderprogramme des Bundes für das Vertiefungsmodul WG 40 UE gefordert sind.

 

Das Modul beinhaltet mehrere Workshoptage, während der ein konkretes Projekt im Bereich der Wohngebäude ausgearbeitet wird.

   > Weitere Infos...

Übersicht über die Themen und Tage  
Rechtliche Grundlagen
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  • Anwendung des GEG in der Praxis für Wohngebäude
    • Anforderungen bei gemischt genutzten Gebäuden und bei Erweiterung
    • Aspekte des Bestands- und Denkmalschutzes
    • Praxisbeispiele: Auslegungsfragen des DIBt
Tag 1
Bestandsaufnahme und Dokumentation
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  • Innen- und Kerndämmung
    • Übersicht der Planungsaufgaben bei Umsetzung einer Innendämmung unter Berücksichtigung der Wärmebrücken, insbesondere der Anschlüsse der Decken, Fußböden und Innenwände an die Außenwände
    • Feuchteschutztechnische Beurteilung der Planung und Umsetzung
    • Berücksichtigung von möglichen Wärmebrücken im Bauprozess
Tag 1
Beurteilung der Gebäudehülle
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  • Vertiefung sommerlicher Wärmeschutz/Behaglichkeit
    • Beispielrechnung solare Wärmelast im Sommer
    • Planung und Dimensionierung des sommerlichen Wärmeschutzes
    • Fachgerechte Umsetzung der Lüftungs- und Verschattungsmöglichkeiten
Tag 1
Beurteilung von raumlufttechnischen Anlagen und sonstigen Anlagen zur Kühlung
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  • Berechnung von Lüftungs- und Klimaanlagen
    • Berechnungen nach DIN V 18599 und DIN V 4701-10
    • Grundlagen über Klimaanlagen in Wohngebäuden
  • Erstellung von Lüftungskonzepten
    • Erstellung von Lüftungskonzepten gemäß DIN 1946-6 (freie Lüftung, Querlüftung, Schachtlüftung, mechanische Lüftung)
    • Beispielhafte Erstellung eines Lüftungskonzepts
    • Verschiedene Lüftungsmöglichkeiten
Tag 1, 2
Bilanzierung von Gebäuden und Erbringung der Nachweise
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  • Ausstellen von Energieausweisen
    • Für die Zielvariante Effizienzhaus 40 und 55 sowie als öffentlich-rechtlicher Nachweis nach Neubau und Sanierung
    • Praxistipps für die Bilanzierung von Effizienzhäusern
Tag 2
Beratung, Planung und Umsetzung
   > Details...
  • Förderung Wohngebäude
    • Details zu der Bundesförderung für effiziente Gebäude - Wohngebäude: Antragstellung, Prozesse, Dokumentation, Besonderheiten in der Bilanzierung, Infoblätter und FAQs
  • Projektbericht
    • Ausarbeitung eines beispielhaften Energieberatungsberichts, wobei das Ergebnis den Mindestanforderungen an eine Energieberatung für Wohngebäude (EBW) nach den Richtlinien des BAFA entsprechen sollte
    • Erstellung eines Konzepts zur Gesamtsanierung
    • Erstellung eines individuellen Sanierungsfahrplans für Wohngebäude
    • Energetische Baubegleitung: Ausarbeiten einer (Teil-)Planung/Baustellendokumentation, wobei das Ergebnis den Anforderungen an ein Effizienzhaus entsprechen muss
    • Berücksichtigung bautechnischer und rechtlicher Rahmenbedingungen (Grenzbebauung, Grenzabstände, Wechsel des Energieträgers) sowie bauphysikalische und statisch-konstruktive Einflüsse (Wärmebrücken, Feuchteschäden, Schallschutz, Brandschutz etc.)
    • Überblick Berechnungsmethoden für Lebenszykluskosten
  • Ausschreibung und Vergabe
    • Wichtige Inhalte von Ausschreibungstexten für hocheffiziente Neubauten und Sanierungen
    • Angebotsauswertung (technische und wirtschaftliche Bewertung der Angebote)/Preisspiegel
    • Hinweise bei Erstellung des Bauzeitenplans
  • Baubegleitung/Qualitätssicherung
    • Gewerke: Schnittstellenproblematik
    • Kontrolle der Luftdichtheit
    • Kontrolle der Wärmebrückenfreiheit auf der Baustelle gemäß Planung
    • Kontrolle der Ausführung Gebäudehülle und Anlagentechnik gemäß Planung
    • Qualitätssicherungsmaßnahmen und -termine im Bauablauf
  • Detaillierung Baubegleitung bei Neubau und Sanierung
    • Ablauf und Inhalt einer qualifizierten Baubegleitung, Herangehensweise, relevante Vor-Ort-Termine
    • Tipps zur Prüfung von Detailplanung / Ausführungsplanung / Anschlussdetails / Wärmebrücken / Luftdichtigkeit sowie zur Prüfung von Fachplanungen (z. B. Heizung, Warmwasserbereitung, Lüftung)
    • Anleitung zur Prüfung der Ausschreibungsunterlagen für Sanierung und Neubau (WLG, Dämmstärke)
    • Hilfestellungen zur Einweisungsbegleitung der Nutzer in neue Heizungstechnik gegebenenfalls unter Einbindung erneuerbarer Energien, Überprüfung der Anlageneinstellung
    • Tipps zur Prüfung und Erstellung von Dokumentationsunterlagen (Hülle und Anlagentechnik) zum Gebäude nach Sanierung und Neubau
    • Tipps zum Monitoring des Energieverbrauchs, Nutzerinformation/ -betreuung
Tage 2, 3, 4

Zielgruppe

Zielgruppe Schulung Energieberater

Das Vertiefungsmodul WG 40 UE ist laut Regelheft der Energieeffizienz-Expertenliste für Förderprogramme des Bundes für Personen vorgesehen, die einen berufsqualifizierenden Hochschulabschluss in einer der folgenden Fachrichtungen erworben haben:

  • Architektur, Innenarchitektur
  • Hochbau, Bauingenieurwesen
  • Technische Gebäudeausrüstung
  • Physik, Bauphysik
  • Maschinenbau, Elektrotechnik
  • Eine andere technische oder naturwissenschaftliche Fachrichtung mit einem Ausbildungsschwerpunkt auf einem dieser Gebiete

Ihr Dozent

Dozent Schulung Energieberater

Dr.-Ing. Christian Cornelissen, Jahrgang 1972, wird Sie in dieser Schulung betreuen. Er ist als Energieberater tätig und zudem:

  • Energieauditor nach EDL-G (BAFA)
  • DGuSV-Sachverständiger Energie
  • IRCA Associate Auditor Energiemanagement
  • Fachbegutachter der DAkkS
  • ...und natürlich eingetragener Energieeffizienz-Experte

 

Seit 30 Jahren beschäftigt mich das Thema Energie aus den unterschiedlichsten

Perspektiven. Gerne gebe ich mein Wissen und meine Erfahrung an Sie weiter.


Förderung

Förderung der Teilnahme

Es gibt generell eine Vielzahl von Förderprogrammen, die eine Unterstützung für die Teilnahme an Schulungen anbieten, zum Beispiel das Weiterbildungsstipendium, den Bildungsgutschein oder den Bildungskredit.

 

Bitte prüfen Sie gerne, ob eines dieser Programme für Sie infrage kommt und ob Sie die jeweiligen Voraussetzungen für eine Förderung erfüllen. Falls Sie dafür weitere Informationen zu den Schulungen von uns benötigen, dann sprechen Sie uns gerne an.


Webmeeting: Technische Voraussetzungen

Technische Voraussetzungen

Für die Teilnahme an den einzelnen Online-Veranstaltungen des Seminars benötigen Sie:

  • PC / Laptop mit einem stabilen Internetanschluss
  • Idealerweise ein Headset
    (alternativ PC-Lautsprecher und Mikrofon)
  • Die Verwendung einer Web-Cam ist empfehlenswert

Es ist nicht notwendig, eine zusätzliche Software zu installieren.

Weitere Informationen inklusive Zugangsdaten erhalten Sie einige Tage vor dem Seminarbeginn.